Santorin ist an der längsten Stelle nur etwa 18 km lang, doch die Dörfer am Kraterrand sind durch enge, kurvige Straßen verbunden, die sich in der Hochsaison stark stauen — "kleine Insel" bedeutet hier nicht automatisch "schnell von A nach B".
Öffentliche Busse (KTEL)
Die grünen Busse der Insel fahren von einem zentralen Busbahnhof in Fira zu den meisten Dörfern und Stränden und sind mit Abstand die günstigste Fortbewegungsart. Verbindungen nach Oia, Kamari und Perissa verkehren im Sommer häufig; andere Routen sind seltener, und außerhalb der Saison dünnen die Fahrpläne deutlich aus. Busse können im Juli und August sehr voll werden — für beliebte Routen wie Fira–Oia zum Sonnenuntergang lohnt sich frühes Anstehen.
Mietwagen oder Quad/Buggy
Ein Mietwagen oder Quad ermöglicht es, kleinere Dörfer und Strände flexibel zu erreichen. Die Kehrseite: Parken in Fira und Oia ist in der Hochsaison wirklich schwierig, die Küstenstraßen sind eng mit teils steilen Abgründen, und Quad-Unfälle kommen häufig genug vor, um sie ernst zu nehmen — den bereitgestellten Helm tragen, auf unbekannten Straßen langsam fahren, und vor der Buchung prüfen, ob die Reiseversicherung Quad-Nutzung überhaupt abdeckt.
Taxis
Praktisch, aber begrenzt verfügbar — Santorin hat für die Besucherzahl eine relativ kleine Taxiflotte, sodass Wartezeiten zu Stoßzeiten (Fähranlegen, Sonnenuntergang in Oia) lang sein können. Das Hotel sollte ein Taxi im Voraus buchen, statt spontan eines herbeizuwinken.
Der Klippenweg zu Fuß
Der Wanderweg entlang des Kraterrands zwischen Fira, Firostefani, Imerovigli und weiter nach Oia ist eines der besten Dinge, die man auf der Insel tun kann — und braucht keine Räder.
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