Die wichtigste Entscheidung bei der Planung einer Santorin-Reise ist nicht das Hotel — sondern der Teil der Insel. Die Dörfer am Kraterrand (Oia, Fira, Imerovigli, Firostefani) bieten die Aussicht aus jedem bekannten Foto, zu einem echten Preisaufschlag und mancherorts mit Treppen statt Autozufahrt. Die Strandorte an der Ostküste (Kamari, Perissa) sind günstiger, flacher und näher am Flughafen — dafür fehlt der Kalderablick komplett.
Kraterrand: Oia, Imerovigli, Firostefani, Fira
Hier übernachten für die Aussicht direkt aus dem eigenen Zimmer. Oia ist am bekanntesten und teuersten, mit den strengsten Bauvorschriften und oft langen Wegen vom Parkplatz zum Hotel — der Aufwand lohnt sich, wenn eine Suite mit Kalderablick der eigentliche Reisegrund ist. Imerovigli liegt am höchsten Punkt des Kraterrands und ist meist ruhiger als Oia, mit mindestens ebenso guter Aussicht. Fira ist am lebendigsten und praktischsten — Geschäfte, Restaurants, die Seilbahn und der Hauptbusbahnhof liegen alle hier — aber auch am belebtesten und abends am wenigsten ruhig.
Ostküste: Kamari, Perissa, Perivolos
Flacher, erschwinglicher und um Schwarzsandstrände statt Kalderablick herum gebaut. Diese Orte sind eine sinnvolle Basis für Familien mit kleinen Kindern, für ein knapperes Budget, oder wenn täglicher Strandzugang wichtiger ist als die Aussicht — die Kraterranddörfer sind für einen Sonnenuntergangsbesuch trotzdem mit Bus oder kurzer Fahrt erreichbar.
Süden: Akrotiri, Vlychada, Megalochori
Ruhiger und deutlich weniger touristisch, mit einfachem Zugang zu Red Beach, den Ausgrabungen von Akrotiri und einigen der besten Weingüter der Insel. Eine gute Wahl für Wiederholungsbesucher, die eine langsamere, weniger überlaufene zweite Reise suchen — ein Mietwagen ist hier aber sinnvoll, da die Busanbindung dünner ist.
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